Spuren von Tieren: Die Kanadagans Verschwörung

 

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Rette sich wer kann! Foto: Roman Milenski

Im Ruhrgebiet – genauer im Schloss Berge in der Stadt Gelsenkirchen – macht sich eine fremde Besatzungsmacht breit – Kanadagänse. Politik und Behörden scheinen machtlos. Es ist Zeit Fragen zu stellen!

von Roman Milenski (Ein aufmerksamer Bürger)

Sie sind die Jar Jar Binkse unter den Vogelarten. Kanadagänse sind laut, nervig, aufdringlich. Vor ein paar Jahren tauchten sie plötzlich hier im Ruhrgebiet auf und vermehren sich seither explosionsartig. Viele Bürger sind besorgt, doch nur die wenigsten erkennen die eigentliche Gefahr: Die Kanadagänse planen die Übernahme des Ruhrgebiets!

Ihr Plan ist sonnenklar:  

  1. Bildung von paramilitärischen Brückenköpfen in Nähe künstlich angelegter Gewässer innerstädtischer Naherholungsgebiete.
  2. Sperrung sämtlicher Gehwege der Naherholungsgebiete für den Menschen durch exzessives Rumlungern.
  3. Falls 2. aufgrund der Nahrungsaufnahme auf anliegenden Wiesen temporär nicht möglich ist, werden die Gehwege mit Kot vermint (hierzu sei angemerkt, dass die Größe der Ausscheidungen der Kanadagans unverhältnismäßig riesig zu ihrer Körpergröße ist. Zum Vergleich: Ein 1,80m großer Mensch müsste irgendwas in der Größe eines VW Golfs aus sich heraus pressen, um diese Relation zu erzielen).
  4. Trotzdem unerschrockene Besucher der Naherholungsgebiete werden als potentielle Ernährer (Brot, Kekse etc.) definiert und in eine Art Sichelschnitt von mindestens 50 Kanadagänsen attackiert (siehe Beweisbild).

Bei solchen Angriffen wurden, Gerüchten zufolge, bereits tausende Menschen von den Kanadagänsen gleich mit verspeist. Wer ihnen nicht direkt zum Opfer fällt, stirbt entweder mittelfristig an durch den Kot übertragene, hierzulande längst ausgestorben geglaubte Krankheiten wie der Beulenpest, oder langfristig an der großstädtischen Feinstaubbelastung, von der man sich in den besetzten Parks nicht mehr regelmäßig erholen kann.

Aber warum schlägt der Mensch nicht zurück? Immerhin wäre es doch ein Einfaches, die zutraulichen Viecher zu fangen und ihre dicken, weiß gefiederten Hintern zurück nach Quebec zu befördern. Stecken die Behörden mit den Kanadagänsen unter einer Decke?

Die Wahrheit ist irgendwo da draußen…

 

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